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Projekte

Pro Material Lausitz

Das Vorhaben stärkt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die regionale Wirtschaft. Unternehmen erhalten Zugang zu Expertise, Workshops und einem KI-gestützten Ökosystem rund um additive Fertigung.

Projektarbeit im Manufacturing Consortium

Projektverlauf

Projektstart

Aufbau der Transferstruktur und Abstimmung mit den Projektpartnern.

Erstorientierung

Aufnahme erster Bedarfe aus Unternehmen und Vorbereitung passender Formate.

Optimierung

Schärfung der Angebote und Überführung in konkrete Workshops und Beratungen.

Anwendung

Begleitung von Unternehmen bis zum geplanten Projektabschluss am 31.12.2027.

Partner

Gemeinsam für die Lausitz

Pro Material Lausitz wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert. Es wird durch Expertinnen und Experten vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden und der Hochschule Zittau/Görlitz geleitet und durch das Fraunhofer IWU Kunststoffzentrum Oberlausitz unterstützt.

IFW Dresden
Hochschule Zittau/Görlitz
Fraunhofer IWU
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Häufige Fragen

Was sind die Ziele von ProMaterial Lausitz?

Wir von Pro Material Lausitz sind kein Netzwerk oder Bündnis, sondern verstehen uns als Kooperationsarchitekten. In unserem Projekt wollen wir die vorhandenen Kompetenzen, die oft schon in Netzwerken aktiv sind, thematisch sinnvoll zusammenführen, um Produkte herzustellen und inhaltliche Mehrwerte zu schaffen. Das Projekt dient dem Aufbau einer zukunftsfähigen, kollaborativen Plattform für die Lausitz im Bereich AM. Nach Projektende soll diese als „Manufacturing Consortium” weiterbestehen. Pro Material Lausitz ist ein Transferprojekt der Wissenschaft im Bereich Additive Manufacturing (AM). Es soll die in der Lausitz vorhandenen Kompetenzen auf diesem Gebiet bündeln, um gemeinsam zukunfts- und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ziel ist es, ein Manufacturing Consortium zu etablieren und digital zu unterstützen, um gemeinsam die komplexen Herausforderungen dieser Technologie zu meistern und neue Märkte zu erschließen. Dabei spielen die Qualifizierung von Fachkräften für AM und die Entwicklung neuer, beispielsweise korrosions- und abrasionsbeständiger Werkstoffe, eine Rolle, um Alleinstellungsmerkmale des Lausitzer Manufacturing Consortiums zu erarbeiten.

Wer arbeitet in ProMaterial Lausitz mit?

Unsere Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind dem IFW Leibniz-Institut für Festkörper-und Werkstoffforschung Dresden, dem Fraunhofer IWU, dem Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz und der Hochschule Zittau/Görlitz zugeordnet. Sie arbeiten an den AM- Themenschwerpunkten: Legierungsdesign, Prozesstechnik, Forschungstechnik, Nachhaltigkeit und Kunststofftechnik. Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus binden wir alle beteiligten Unternehmen und relevanten Stakeholder aktiv ein: vom prinzipiell an der Technologie Interessierten bis zur Fertigung. Wir arbeiten wissenschafts-, material- und branchenübergreifend. Cross-Innovation und Perspektivwechsel sind uns sehr wichtig - daher sind alle Interessierten zum gemeinsamen Austausch eingeladen.

Warum nutzt ProMaterial Lausitz eine kollaborative Plattform?

Mit der Kollaborationsplattform von Pro Material Lausitz schaffen wir einen virtuellen Raum für unsere Projektbeteiligten. Damit gelingt es uns, räumliche und zeitliche Barrieren zu überwinden, eine effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit zu erreichen, gemeinsames Wissen zu zentralisieren und Know-how-Verluste zu vermeiden, den Projektablauf an sich zu optimieren, Innovationen schneller an die Beteiligten zu kommunizieren und nützliche Tools wie E-Mail, Kalender, Software und vieles mehr für eine reibungslose Zusammenarbeit miteinander zu verknüpfen.

Was hat es mit EFFECTUATION auf sich?

Basierend auf einer Managementmethode für das Handeln unter Unsicherheit - Effectuation" - wollen wir nicht auf die Zukunft warten, sondern sie mit dem gestalten, was jeder bereit ist zu geben: Das können Kompetenzen, Netzwerke, eine Kundenanfrage, eine Idee, spezielle Fertigungskapazitäten oder -methoden und finanzielle Mittel sein. Es geht nicht ausschließlich um die Anwendung der Additiven Fertigung im Unternehmen, sondern vielmehr um die Frage, wie man selbst im Wertschöpfungsumfeld dieser Technologie gewinnbringend partizipieren und wachsen kann. Um Rückmeldungen, Bedarfe bzw. Inputs aufnehmen zu können, muss die Strategie von Pro Material Lausitz in ihren Grundzügen klar sein, aber auch flexibel und ständig nachjustierbar bleiben. Deshalb gibt es derzeit kein auf Monate genau durchgeplantes „Programm". Wir arbeiten bedarfsorientiert, Schritt für Schritt und mit den eingebrachten Kompetenzen.

Hat das Projekt ein Enddatum?

Das Projekt endet am 31.12.2026, aber wir können Sie beruhigen. Wie oben beschrieben, wird die Zusammenarbeit mit den Akteuren über die Kollaborationsplattform von Pro Material Lausitz verstetigt. Diese wird auch über das Projektende hinaus als Manufacturing Consortium zur Verfügung stehen und genutzt werden.

Findet alles nur online statt?

Wir machen vielfaltige Angebote. Der persönliche Austausch zu festen Terminen ist klar vorgesehen und erwünscht. Dies kann sowohl bei Ihnen im Unternehmen als auch im Rahmen Veranstaltungsreihen erfolgen. Denkbar sind aber auch informelle unserer Zusammenschlüsse mit dem Ziel, eine bestimmte Herausforderung zu lösen. Online läuft alles zusammen. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht jeden und jede zum gewünschten Zeitpunkt ansprechen oder einen Termin vereinbaren können. Wir stellen Informationen auf verschiedenen Wegen zur Verfügung und betreuen Sie persönlich während des Projektverlaufs. Es besteht auch die Möglichkeit, Ihr Projekt, Ihre Idee oder Ihre Herausforderung mit dieser Technologie oder einer Produktentwicklung zu teilen, um die Vorteile der kollaborativen Lösungsfindung zu nutzen, von neuen Materialsystemen bis hin zu einer eigenen Forschungskooperation.

Muss ich mich für eine bestimmte Zeit zur Teilnahme verpflichten?

Ihre Teilnahme ist an keine Verpflichtung oder Mindestdauer gebunden. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass wir zukunftsorientiert arbeiten und eine langfristige Beteiligung wünschenswert ist. Nicht alle Herausforderungen lassen sich von heute auf morgen lösen und das Beschreiten neuer Wege erfordert Geduld und Willen. Wir möchten betonen, dass gerade die Zusammenarbeit der sinnvollste Ansatz ist, um gemeinsam zu wachsen.

Welche Mehrwerte bieten sich den teilnehmenden Firmen?

Wir bieten unseren aktiven Projektpartnern eine Reihe von Vorteilen. Der wichtigste Aspekt ist, dass wir Sie aktiv nach Ihren Bedürfnissen und Herausforderungen fragen. In wenigen Schritten klären wir eine mögliche Lösung mit Hilfe von Pro Material Lausitz. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auf unserer Plattform aus- und weitergebildet werden. Eine Zusammenarbeit bei zukünftigen Ausschreibungen für Förderanträge ist ebenso denkbar wie die Entwicklung erster Prototypen. Wir begleiten Sie bei FuE-Projekten, ermöglichen die Vernetzung untereinander und steigern Ihre Arbeitgeberattraktivität durch unsere Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind keine Einbahnstraße: Sie haben viele Möglichkeiten zu wachsen und Ihr Engagement zu skalieren. Wir sind Teil eines größeren digitalen Unternehmensökosystems mit über 2000 digitalen Lösungsbausteinen. Daher können individuelle Erweiterungen außerhalb von Pro Material Lausitz (im Rahmen des Manufacturing Consortiums) schnell umgesetzt werden, um spezifische Mehrwerte zu schaffen und zu skalieren.

Ist die Teilnahme an Pro Material Lausitz kostenpflichtig?

Der Zugang zu Pro Material Lausitz ist für die teilnehmenden Lausitzer Unternehmen kostenfrei. Die oben beschriebenen Mehrwerte und Vorteile werden aus Projektmitteln finanziert und stehen Ihnen zur Verfügung. Zusätzlich schaffen wir ein internes Anreizsystem, dass Sie für Ihre regelmäßige Teilnahme und Mitwirkung in Form von Credits belohnt. Diese Plattform-Credits ermöglichen u.a. einen vergünstigten Zugang zu kostenpflichtigen Inhalten oder eine vorteilhafte Kommunikation Ihres Engagements nach innen und außen.

Gibt es eine Regelung zur Kostenerstattung?

Die Nutzung der Plattform und die Angebote von Pro Material Lausitz sind grundsätzlich kostenfrei. Von Ihnen eingebrachte Kompetenzen, die Kosten verursachen, können im Projekt nicht erstattet werden. Parallel zu Ihrem Einstieg in das Projekt analysieren wir Ihre Bedürfnisse - SmartNeeds. Diese SmartNeeds sollten so konkret und präzise wie möglich beschrieben werden. Wir skalieren eine mögliche Lösung und können die Amortisation der eingebrachten Kompetenzen berechnen. So haben Sie jederzeit die volle Kontrolle und Entscheidungsgewalt über Ihre Beteiligung.

2

initiierte F&E-Projekte

15

Workshops und Webinare

50

Zielorientierte Beratungen

400+

Angesprochene Unternehmen